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Diagnose- und Therapieverfahren

Bild Diagnose- und Therapieverfahren Jeder naturheilkundliche Behandler wählt aus einer Vielzahl von Verfahren diejenigen aus, die er persönlich für geeignet und erfolgversprechend hält.

Zum besseren Verständnis möchte ich hier die wichtigsten Diagnose- und Therapieformen meiner Praxis kurz vorstellen:

Diagnoseverfahren

* Anamnese
Ein ausführliches Patientengespräch ist nicht nur Grundlage jeder klinischen und naturheilkundlichen Diagnose, sondern hat für den homöopathisch arbeitenden Behandler gleichzeitig spezielle Bedeutung in Bezug auf die Wahl des Arzneimittels.
So wird in einer homöopathisch-naturheilkundlichen Praxis hierfür sehr viel mehr Zeit investiert, als man es im Rahmen einer schulmedizinischen Behandlung gewohnt ist.

* Körperliche Untersuchungen
In diesen Bereich fällt alles, was der Therapeut mit seinen 5 Sinnen, also durch Anschauen, Tasten, Abhören etc, an Information erhalten kann. Gegenstand der Untersuchung sind dabei auch Reflexzonen am Fuß und Rücken, Physiognomie, die Zunge und der Puls.

* Augendiagnose
Bei diesem Verfahren wird mit dem gleichen Gerät, mit dem auch Augenärzte arbeiten, v.a. die Regenbogenhaut "unter die Lupe" genommen.
Der Augendiagnostiker zieht dabei durch die Betrachtung der individuellen Irisstruktur Rückschlüsse auf verschiedene Organfunktionen. Passend dazu Goethes "Epirrhema": "müsset im Naturbetrachten immer eins wie alles achten; Nichts ist drinnen, nichts ist draußen: denn was innen, das ist außen."

Dieses Prinzip "Mikrokosmos = Makrokosmos" (d.h. dass sich das Ganze im Einzelteil wiederspiegelt und umgekehrt) war den alten Ärzten und Philosophen schon seit jeher bekannt und ist Grundlage auch anderer Diagnose- bzw. Therapieverfahren, wie z.B. der Fußreflexzonenmassage, der Zungen- oder Pulsdiagnose.

* Die Überschichtungsreaktion des Harns
Dies ist eine labortechnische Untersuchung des Urins, bei der sich, durch Zusatz eines Reagens, farblich unterschiedliche Schichten im Harn darstellen und somit bestimmte Rückschlüsse erlauben.

* Laboranalysen von Blut, Urin, Stuhl

 

Therapieverfahren

Homöopathie und anthroposophische Medizin sind die zentralen Säulen meiner Therapie und werden daher in einem eigenen Menüpunkt dargestellt..

* Pflanzenheilkunde/Spagyrik
Zur Anwendung kommen eine Vielzahl von Heilpflanzen in Form von Tees, Tinkturen und anderen Zubereitungsarten. Hierzu zählt auch die Spagyrik, eine altes hochkomplexes Verfahren zur Herstellung von Arzneimitteln aus pflanzlichen und mineralischen Wirkstoffen.

* Injektionstherapien
bei vielen Erkrankungen ist es von Vorteil homöopahische Mittel direkt an den betroffenen Ort applizieren zu können. Dies geschieht mit sehr feinen Kanülen und ist fast schmerzfrei. Häufig sind das Probleme des Bewegungsapparates, aber auch bei akuten oder schweren Leiden ist die Injektion der oralen Medikation in der Wirksamkeit oft überlegen.

* Infusionstherapie

• Vitamin C Hochdosistherapie bei akuten und chronischen Infekten sowie allg. Infektanfälligkeit, Erschöpfung    und Burn-out-Syndrom, allergischen Erkrankungen, Osteoporose u.a.

• homöopathische Infusionen bei Hörsturz und Tinnitus

* Eigenbluttherapie
bei der Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut (ca. 0,3 ml) aus einer Vene entnommen und meist gemischt mit einem homöopathischen Mittel in einen Muskel reinjiziert. Dies wird je nach Fall 6-10mal wiederholt und führt zu einer Aktivierung und Umstimmung des Immunsystems. Angewendet wird diese Therapie deshalb v.a. bei Infektanfälligkeit und bei Allergien.

* Blutegeltherapie
Nachdem neue Studien der Universität Essen die Wirksamkeit der Blutegeltherapie v.a. bei Arthrosen eindrucksvoll bestätigt haben, habe ich dieses Verfahren wieder aufgenommen, nachdem es bei mir – als etwas mittelalterlich anmutend- einige Jahre in Vergessenheit geraten war. Die Erfolge geben dieser Therapieform jedenfalls Recht.

Ich verwende dieses Verfahren neben den Arthrosen auch bei Krampfaderleiden.
Weitere Infos unter: www.blutegel.de

* Darmsanierung - Gesundheit beginnt im Darm
Der Darm ist nicht nur unser Verdauungssystem, sondern auch wichtiger Bestandteil unseres Abwehrsystems. Nach neuesten Erkenntnissen sind ca. 80% des Immunsystems im Darm lokalisiert. Der Darm ist mit seinen ca. 400 m² das größte Organ unseres Körpers. Einen entscheidenden Einfluss auf die Stabilität dieses Ökosystems hat die Darmflora. Dies sind Bakterien, die dort in Symbiose mit dem Menschen leben.

Wenn dieses System aus seinem Gleichgewicht gerät, stellen sich gesundheitliche Probleme ein. Eine gestörte Darmflora macht sich nicht unbedingt durch dramatische Symptome bemerkbar:
• Blähungen
• Völlegefühl
• Rasche Erschöpfbarkeit und generelle Müdigkeit
• Migräne
• Hautprobleme (Neurodermitis, Psoriasis, Akne)
• Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
• Infektanfälligkeit, insbesondere auch rezidivierende Blasen- und Scheideninfektionen können Hinweise auf ein nicht mehr optimales Milieu des Darmes sein.

Eine geschädigte oder geschwächte Darmschleimhaut bedeutet immer auch ein geschwächtes Immunsystem. Nach einer Stuhluntersuchung (Darmkeimanalyse) und evt. einer Blutuntersuchung kann mittels Mikro-biologischer Therapie (Symbioselenkung) das bakterielle Gleichgewicht im Darm wieder hergestellt und ein gesundes Darmmilieu aufgebaut werden.

* Kinesiologisches Tapen
Vielen sind die bunten Tapes aus Fernsehübertragungen von Sportereignissen bekannt. Aber nicht nur im Spitzensport, sondern auch bei vielen alltäglichen Beschwerden am Bewegungsapparat sind die Tapes fester Bestandteil der Therapie in orthopädischen und physiotherapeutischen Praxen geworden und haben sich dort bewährt.

Kinesiologische Tapes sind elastisch und werden in verschiedenen Techniken und Dehnungszustand auf die Haut geklebt. Sie aktivieren dort die Durchblutung und den Lymphfluß, was zu einer Reduzierung des Schmerzes und zur Förderung der Heilungsvorgänge führt.

Die Tapes verbleiben für einige Tage, werden als nicht störend empfunden und sind wasserfest.

* Physikalische Therapien:
• Massagen
• Heißluftkasten